Sozialökonomie an der Universität Hamburg in 100 Schlaglichtern

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Sixth wave of innovation: Green Technology and Sustainability

27. Juni 2019 FB SozÖk

Von den Studierenden des Master of International Business und Sustainability (MIBAS)

Seit April 2014 organisiert ein Team bestehend aus Studierenden des „Master of International Business und Sustainability“ (MIBAS) Podiumsdiskussionen zu Corporate Social Responsibility (CSR). Bei den Debatten tauschen sich die Studierenden mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft aus. Das Team wird von Prof. Dr. Daniel Geiger (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Chair for Organisational Studies) unterstützt. Die „MIBAS Debates“ ermöglichen den Studierenden und Gästen aktuelle Herausforderungen rund um Themen der Unternehmensverantwortung zu diskutieren und kritisch zu reflektieren.

Heute um 18 Uhr lädt das MIBAS Debate Team alle Interessierten herzlich zur Debatte ein (Hamburger Segel-Club e.V – An der Alster 47a). Das heutige Thema lautet:

Sixth wave of innovation: Green Technology and Sustainability

Not only is technological innovation booming, but it is rapidly shifting towards sustainable solutions. The 2012 Global Green R&D Report found that private investments in clean technology and green economic and commercial solutions reached $3.6tn for the period 2007-2012. We are living through the birth of what David King, director of the Smith School of Enterprise and the Environment at Oxford University, calls „another renaissance“ in the industrial revolution: „Human ingenuity is the answer“.

We have reached planetary boundaries – human pressures on finite, earth systems are at a tipping point. However, the technology to address this near catastrophe is now within our reach, according to expert in sustainable development, Jeffrey Sachs: ‘We need a sixth wave of sustainable and green technologies …so that we can provide to all the people of the planet in a way that is environmentally sustainable.’. ‘We are trespassing on fundamental planetary boundaries, the most dramatic of which is the rise of the greenhouse gas concentrations … The path we need to be on takes the two degrees limit seriously and understands the carbon budget that goes along with it. The key, according to Sachs, is to create practical, manageable pathways for deep decarbonisation based on a technological revolution.

The development of new technology is one of the ways of addressing overcrowding in cities, pollution, traffic jams, an aging population and other social needs, and this can also lead to business opportunities. Thus, innovation has a leading role to play in this process, as it is innovation that enables the development of solutions for such problems (Han et al., 2012).

However, while society is demanding that companies take on an environmental and social role, and while this is seen as an opportunity for companies to develop and innovate, many of the innovation strategies that are adopted are inadequate to accommodate these demands (Hall & Vredenburg, 2012). In addition, some argue that the technology is not yet well developed enough to meet the huge challenges posed by climate change. Throughout history, when a new wave of innovation arises, market positioning changes, so that dominant companies are challenged and sometimes disappear, as they tend to defend their current practices and end up not responding adequately to change (Utterback, 1996).

All these issues make it necessary to discuss how the sixth wave of innovation based on green technology can create solutions for sustainable development and what are the underlying challenges.

Mehr Informationen zu den MIBAS Debates on CSR.

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Master HRM/Personalpolitik

15. Mai 2019 FB SozÖk

Von Prof. Dr. Daniela Rastetter

Auch wenn man nur Arbeitskräfte ruft, so kommen doch Menschen!

Die Arbeitsformen unserer Gesellschaft unterliegen einem immer schnelleren Wandel zwischen neuen Chancen und alten Zwängen. In den Unternehmen zählen die Potenziale menschlicher Arbeitskraft und die Verknüpfung von Arbeit und Lernen zu Schlüsselfaktoren betrieblicher Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit. Dagegen stehen Arbeitsverwaltung, Gewerkschaften, Betriebsräte oder Gleichstellungsbeauftragte vor der Aufgabe, möglichen Verwerfungen der Flexibilisierung gegenzusteuern. Eine Qualifikation in Human Resource Management und Personalpolitik bietet somit nicht nur in Personalabteilungen zahlreiche Einsatzfelder. 

Unser Verständnis von HRM/Personalpolitik ist sozialwissenschaftlich fundiert. Charakteristisch ist ihr spezifisch politischer und sozialökonomischer Blickwinkel auf praktisch-ökonomische Fragestellungen: 

Politik: Personalarbeit baut auf der Subjektivität der Mitarbeiter*innen auf, denn es hängt nach wie vor von den Besitzenden des Arbeitsvermögens ab, inwieweit sie es mitdenkend, konstruktiv und engagiert (oder eben desinteressiert, destruktiv und lustlos) in Arbeitsleistung umsetzen. Damit ist Personalmanagement eine politische Institution und Funktion.

(Ideologie-)Kritik: Wir möchten verstehen, wie sich personalpolitische Verfahren und Formen von Arbeit – Einstellungsverfahren, Beförderungsprozesse, Subjektivierung und Entgrenzung der Arbeit u.a. – auf die Beschäftigten und die Beschäftigtenverhältnisse, genauer auf Gesundheit, Wohlbefinden, Chancengleichheit etc., auswirken.

Im Zentrum des Veranstaltungsangebotes steht ein interdisziplinäres Studienprojekt im Format des Forschenden Lernens. Ziel dieses Studienprojekts ist die eigenständige Analyse wissenschaftlicher Fragestellungen mithilfe empirischer Forschungsmethoden aus dem Bereich der Personalforschung. Studierende erhalten hier die Gelegenheit, nach dem Prinzip des forschenden Lernens und in Kooperation mit Unternehmen und Verbänden zu arbeiten. In Arbeitsgruppen werden innerhalb eines Rahmenthemas (z.B. Gesundheit am Arbeitsplatz, Digitalisierung der Arbeit, Diversity Management) spezifische personalpolitischeFragestellungen bearbeitet. Im letztjährigen Studienprojekt lautete das Rahmenthema „Gute Arbeit im Kontext von Subjektivierung und Entgrenzung“. Die Studierenden bearbeiteten in ihren Teams folgende selbst entwickelte Fragestellungen:

  • Wahrnehmung „guter Arbeit“ im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und Selbstgefährdung am Beispiel von Coworking Spaces
  • Vertrauensarbeitszeit – Chance auf Selbstverwirklichung und /oder Tor zur Selbstgefährdung?
  • Sicherstellung des psychischen und physischen Wohlbefindens von ÄrztInnen während Bereitschaftsdiensten im Krankenhaus
  • Vertrauensarbeitszeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Mitarbeiterbindung trotz Entgrenzung
  • Interessierte Selbstgefährdung im Home-Office 

Die Studierenden verfolgen ihre Projekte stets mit großem Engagement, und für die Lehrenden bietet das Format des Forschenden Lernens mehr Gelegenheiten zu Beratung und Begleitung und weniger Frontalunterricht. Aus einigen Studienprojekten entstehen Buchprojekte wie beispielsweise der Sammelband „Mikropolitik am Arbeitsplatz“, herausgegeben von Anna Mucha, Aleksandra Endemann und Daniela Rastetter.

Daniela Rastetter ist Professorin für BWL, insb. Personal und Gender. Sie ist Programmdirektorin des Masterstudiengangs „Human Resource Management/Personalpolitik„.

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Der Masterstudiengang M.Sc. Health Economics & Health Care Management

04. April 2019 FB SozÖk

Von Prof. Dr. Mathias Kifmann

Der Fachbereich Sozialökonomie bietet gemeinsam mit der Fakultät für Betriebswirtschaft den Studiengang M.Sc. Health Economics & Health Care Management an, der für Fach-und Führungsaufgaben im Gesundheitswesen hervorragend qualifiziert. Hier erwartet die Studierenden eine tiefgehende Methodenausbildung und die Möglichkeit zur Wahl eines individuellen Schwerpunktes, je nachdem, ob sie Ihre berufliche Zukunft eher in Unternehmen, in öffentlichen Körperschaften, in Ver­bänden oder Wirtschaftsforschungsinstituten sehen. Das Studium schafft zudem die Voraussetzung für wissenschaftliche Forschung, insbesondere im Rahmen einer Promotion.

Der Studiengang wird maßgeblich von den Mitgliedern des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) gestaltet.  Im HCHE wird die gesundheitsökonomische Expertise der Universität Hamburg  und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) gebündelt. Es gehört zu den größ­ten gesundheitsökonomischen Zentren in Europa. Im Masterstudiengang bieten die Mitglieder des HCHE ein breites Fächerangebot an. Es bestehen hervorragende Kontakte zur Gesundheitswirtschaft und zu internationalen Universitäten.

Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit Bachelorabschluss in Sozialökonomie (Schwerpunkte BWL und VWL), Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitsökonomie und Wirtschaftsingenieurwesen sowie vergleichbarer Studiengänge. Veranstaltungen finden in deutscher und englischer Sprache statt.

Nähere Informationen finden Sie unter https://www.wiso.uni-hamburg.de/studienbuero-sozialoekonomie/studiengaenge/msc-hehcm.html

Mathias Kifmann ist Professor für VWL, insb. Ökonomik der Gesundheit und der Sozialen Sicherung. Er ist Programmdirektor des Masterstudiengangs „Health Economics & Health Care Management„.

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