Sozialökonomie an der Universität Hamburg in 100 Schlaglichtern

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Wie verwirklichen wir als Fakultät die Sustainable Development Goals und welche Hochschule brauchen wir dafür?

04. Dezember 2019 FB SozÖk

In diesem Monat hat die Fakultät einen „Dies Academicus“ veranstaltet, an dessen Programm auch zahlreiche Studierende und Wissenschaftlerinnen wie Wissenschaftler aus dem Fachbereich Sozialökonomie beteiligt waren. Der „akademische Tag“ widmete sich der Frage „Wie verwirklichen wir als Fakultät die Sustainable Development Goals und welche Hochschule brauchen wir dafür?

Die Vereinten Nationen (UNO) haben für die Überwindung aktueller Krisen und für eine Erreichung humaner Ziele die „Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung“ beschlossen. In dieser Agenda sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – sogenannte Sustainable Development Goals (SDGs) – enthalten. Die 17 Sustainable Development Goals sind Zielsetzungen der UNO, die die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene beinhalten. Die Universität hat im November 2018 erstmals einjährige Patenschaften für jedes der 17 SDGs an Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer vergeben, die bereits einschlägig für die Themen ausgewiesen sind. Zwölf der Patenschaften wurden von Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Sozialökonomie übernommen; an der Fakultät gibt es zahlreiche weitere Patenschaften. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag im Rahmen der (universitären) Aufgabe, an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

Ein Jahr nach Übernahme der Patenschaften kann gefragt werden: Was bringt dieser Beitrag der Fakultät zur Verwirklichung der SDGs? Alle Mitglieder der Fakultät waren daher am „Dies Academicus“ eingeladen, sich in Plenarveranstaltungen sowie Workshops mit den SDGs auseinanderzusetzen und mit den Beiträgen, die unsere Fakultät mit den hier forschenden, lehrenden, studierenden und arbeitenden Menschen zu ihrer Verwirklichung leisten kann.

Der durch den WiSo-Fakultätsrat beschlossene „Dies Academicus“ fand am 13.11.2019 unter reger Beteiligung statt. Neben den Plenarveranstaltungen gab es Workshops zu Themen wie „Frieden“, „SDGs und Exzellenzstrategie“ oder „SDGs, Studienstrukturen und -inhalte“. Dabei waren nicht nur die „SDG-Paten“ beteiligt, sondern auch weitere Mitarbeiter/innen aus Wissenschaft und Verwaltung. Und es waren engagierte Studierende (vielfach aus der Sozialökonomie) beteiligt, die das Programm des „Dies Academicus“ maßgeblich mitgestaltet haben.

Die Ergebnisse des Tages wurden in einem Plenum zusammengeführt; der Fakultätsrat wird sich weiter damit befassen.

Im Einzelnen haben Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Sozialökonomie in 2018 UHH-Patenschaften für folgende SDGs übernommen:

  • SDG 1: Keine Armut – Prof. Dr. Petra Böhnke
  • SDG 1: Keine Armut – Prof. Dr. Henning Lohmann
  • SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen – Prof. Dr. Mathias Kifmann
  • SDG 4: Hochwertige Bildung – Prof. Dr. Jetta Frost
  • SDG 5: Geschlechtergleichheit – Prof. Dr. Miriam Beblo
  • SDG 5: Geschlechtergleichheit – Prof. Dr. Daniela Rastetter
  • SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie – Prof. Dr. Timo Busch
  • SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum – Prof. Dr. Wolfgang Menz
  • SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur – Prof. Dr. Sebastian Späth
  • SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden – Prof. Dr. Katharina Manderscheid
  • SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion – Prof. Dr. Dirk Gilbert
  • SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz – Prof. Dr. Stefan Aykut

Zudem wurde die Patenschaft für das „SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ an das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) vergeben, dessen leitender Direktor Prof. Dr. Alexander Bassen ist.

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